Reste-Gemüse-Pizza: Das Ergebnis

Pizza mal anders – Reste-Verwertung im Thermomix

Nachdem ich erst gestern von einer Messe in Essen zurück nach Frankfurt gekommen bin und heute Mittag schon wieder für 2,5 Tage nach Ost-Westfalen düse, musste vorher schnell einmal der Kühlschrank etwas “aufgeräumt” werden. So habe ich mich auf die Suche in der Rezeptwelt gemacht und anhand meiner Reste im Kühlschrank die Reste-Gemüse-Pizza entdeckt.Folgende Reste hatte ich zu verwerten:

  • 1 rote Paprika
  • 1 gelbe Paprika
  • 230 g Géramont feine Scheiben (Weichkäse)
  • einige Bifis (Mini-Salamis)
  • Rest Tomatenmark (ca. 35 g)

Die Reste-Gemüse-Pizza von robo passte da prima ins Konzept.

Die Zutaten

250 g Emmentaler
250 g Salami
1 Dose Champignons
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
3 rohe Eier
250 ml Milch
180 g Mehl
Kräuter/Salz/Pfeffer
1 TL Pizzagewürz

Den Emmentaler habe ich durch die oben genannten 230 g Weichkäse-Scheiben ersetzt, die 250 g Salami durch 11 Mini-Salamis. Da mein Freund kein wirklicher Freund von Champignons ist, habe ich diese erstmal weg gelassen. Um dem Ganzen noch etwas Farbe zu geben, habe ich den Rest Tomatenmark (ca. 35 g) auch mit untergerührt. Den Teelöffel Pizzagewürz habe ich durch eine freie Mischung an getrocknetem Oregano und Basilikum ersetzt. Achso – und in meinem Fall ist die Milch immer laktosefrei ;-)

Die Kochanleitung

Während der Ofen bei 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizte, ging die Zubereitung wirklich fix: Zunächst habe ich die Käseschreiben vom Trennpapier getrennt und dann etwas kleingerupft. Anschließend die Bifis dazu und die entkernte Paprika, die ich in ein paar grobe Stücke geschnitten hatte.

Diese Mischung habe ich etwa 15 Sekunden auf Stufe 5 gemixt und geschreddert ;-) Die ersten paar Sekunden tat sich mein Zaubermix hörbar schwer mit den cremigen Käsescheiben, aber dann hat alles wunderbar funktioniert und ergab am Schluss eine optisch ansprechende Mischung:

Reste-Gemüse-Pizza: Schritt 4 - Käse, Salami und Paprika geschreddert

Schritt 4 – Käse, Salami und Paprika geschreddert

Anschließend kamen die Eier, die Milch, das Tomatenmark, das Mehl und die Gewürze hinzu und ich habe alles etwa 20 Sekunden auf Stufe 5 im Linkslauf verrührt und anschließend auf dem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilt. Dann durfte die Masse für ca. 25 Minuten im Ofen bräunen.

Reste-Gemüse-Pizza: Das noch rohe Ergebnis

Reste-Gemüse-Pizza: Das noch rohe Ergebnis

Das Ergbnis

Optischer Eindruck: Durch die Zugabe von Tomatenmark hat der Teig einen leichten Orangefarbenen-Stich, ansonsten sieht es natürlich eher nach einem schön gleichmäßig gebackenen herzhaften Kuchen aus und nicht nach einer Pizza – aber das war ja auch nicht zu erwarten… Durch die Bifi und den Käse ist das Ganze eine ziemlich fettige Angelegenheit geworden, als ich die Streifen vom Blech geschnitten habe.

Geruchlicher Eindruck: Zum Geruch kann ich nicht viel sagen, außer dass die Pizza riecht, wie Pizza eben riechen muss ;-)

Geschmacklicher Eindruck: Der erste Eindruck im noch heißen Zustand war etwas fade/langweilig/geschmacklos. Da ich das ganze aber ohnehin als Snack für die Autofahrt geplant hatte, konnte das “Gebäck” ja in Ruhe durchziehen und auskühlen. Im kühlen Zustand schmeckt das Ganze dann auch schon eher wie Pizza – oder besser noch: wie herzhafter Kuchen mit eingebackenem Pizza-Belag.

Reste-Gemüse-Pizza: Das Ergebnis

Reste-Gemüse-Pizza: Das Ergebnis

Reste-Gemüse-Pizza: Der Snack für unterwegs

Reste-Gemüse-Pizza: Der Snack für unterwegs

 

Fazit

Ich werde die Reste-Pizza in jedem Fall nochmal machen, allerdings werde ich wohl beim nächsten Mal die Zutaten noch etwas variieren. Ich denke ein paar Zwiebeln und ein etwas intensiverer Käse tun diesem Rezept noch sehr gut. Auch die ursprünglich vorgesehenen Pilze sind sicher keine schlechte Ergänzung – mal sehen, ob sie meinem Freund überhaupt auffallen würden :-P Auch eine Variante mit Thunfisch anstelle von Salami könnte ich mir gut vorstellen. Ich werde berichten :-D

Liebe Grüße und bis bald!

Eure Kochhexe Annika

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